Andrea Milz (CDU)
Abgeordnete Nordrhein-Westfalen 2012-2017

Angaben zur Person
Andrea Milz
Geburtstag
11.04.1963
Berufliche Qualifikation
Referentin, Fremdsprachenkorrespondentin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Königswinter
Wahlkreis
Rhein-Sieg-Kreis II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
37,0%
Landeslistenplatz
keinen
(...) Grundsätzlich sind Lärmbelästigungen von Bürgerinnen und Bürgern in den Nachtstunden zu vermeiden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Umwelt
09.03.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Milz,

in vielen Regionen laufen intensive Diskussionen über die Belastung von Umwelt und Bürgergesundheit durch Fluglärm. Aktuell stehen insbesondere die Nachtflugverbote am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg und auch am Flughafen Frankfurt, spätestens seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in 2012, im Fokus der Öffentlichkeit.

Auch der Ballungsraum Köln Bonn ist durch den Fluglärm am Konrad Adenauer Flughafen und insbesondere durch die intensiven Nachtflugaktivitäten stark belastet.

Meine Frage an Sie daher: wie stehen Sie und Ihre Fraktion zu einem Nachtflugverbot am Flughafen Köln Bonn.

Beste Grüße
Antwort von Andrea Milz
1Empfehlung
11.03.2013
Andrea Milz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Nachtflugverbot am Köln/Bonner Flughafen. Gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Grundsätzlich sind Lärmbelästigungen von Bürgerinnen und Bürgern in den Nachtstunden zu vermeiden. Wie Sie wissen, trifft diese Problematik nicht nur den Flug- sondern auch Bahnlärm und Emissionen von Bundes- und Landesstraßen. Daher setzen wir uns grundsätzlich für eine Verminderung von Emissionen auf allen Ebenen ein.
Bezüglich der Frage eines generellen Nachtflugverbotes schließe ich mich dem einstimmigen Beschluss des Kreistages vom 13.10.2011 an, der sich für ein Verbot von Passagierflügen am Flughafen Köln/Bonn in der Zeit von 0.00 bis 5.00 Uhr ausspricht.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Milz
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.06.2016
Von:

Was halten sie von dem Brexit?
Antwort von Andrea Milz
bisher keineEmpfehlungen
30.06.2016
Andrea Milz
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage zum Brexit. Wie Sie wissen, befassen sich die Landtage nur nachgeordnet mit außenpolitischen Themen. Dennoch möchte ich Ihnen meine Gedanken mitteilen. Ich bedauere sehr die Entscheidung des britischen Souveräns aus der Europäischen Union (EU) auszutreten. Diese Entscheidung gilt es aber nun zu respektieren. Als großer "Fan" der englischen Lebensweise hoffe ich, dass schnellstmöglich Klarheit über den zukünftigen Status des Königsreichs im Verhältnis zur EU ausgehandelt wird. Die Verhandlungen werden sicherlich nicht einfach, aber ich habe volles Vertrauen in Bundeskanzlerin Merkel sowie die anderen beteiligten Akteure.

Sicherlich werden sich die "verbleibenden" EU-Staaten auch Gedanken über die weitere Arbeit und die Institutionen der EU machen müssen. Ich wünsche mir dafür mehr Begeisterung für die europäische Idee und die Betonung der damit zusammenhängenden Vorzüge für EU-Bürger (z.B. offene Grenzen, Erasmus-Programme, Freizügigkeit).

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Milz MdL
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Frage zum Thema Arbeit
26.03.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Milz,

ich bin seit mehr als 20 Jahren tätig als Berufsbetreueirn.

Meine Berufsverband der Bdb fordert: 1.Sofortmaßnahme zur Linderung der akuten wirtschaftlichen Notsituation der Berufsbetreuer/innen und Betreuungsvereine:

In der ersten Maßnahme nach der Vorlage des 2. Zwischenberichtes der vom BMJV breauftragten Studie zur "QUalität in der rechtlichen Betreuung"soll die Vergütugn von gesetzlichen Betreuerin erstmals nach zwölf Jahren um 15% angehoben werden. Darauf haben sich die Rechtspolitiker der großen Kolition im Deutschen Bundestag gemeinsam mit dem Bundesjustizminister Heiko Maas geehinigt. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll in Kürze vorgelegt werden,sodass er noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden kann.

Forderungen meines Berufsverbandes, Bdb: Zustimmung des Gesetzentwurfes der Regierung" Umsetzung dieser Sofortmaßnahme"Zur Linderung der wirtschaftlichen Notsituation der Betreuungsvereine und der Berufsbetreuer/innen möglich macht.

Unterstützen Sie den Verband in diesen Forderungen? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?

Mit freundlichen Grüßen


Berufsbetreuerin
Antwort von Andrea Milz
bisher keineEmpfehlungen
30.03.2017
Andrea Milz
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht über Abgeordentenwatch, die ich auch im Namen meiner Kollegin Frau von Boeselager wie folgt beantworte:
Die CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen widmet sich der Situation der Betreuungsvereine und der Berufsbetreuer/-innen seit geraumer Zeit. Bereits im Jahr 2015 hat die CDU-Landtagsfraktion mit dem Antrag "Vorsorgen. Vermögen sichern. Betreuung regeln: Nordrhein-Westfalen braucht ein modernes Betreuungswesen" (Drs.-Nr. 16/8130) die Situation in den Betreuungsvereinen zum Anlass genommen, umfangreich deutlich zu machen, dass die anerkannten Betreuungsvereine unverzichtbare Elemente in einem modernen Betreuungswesen darstellen: Ihre Arbeit zu erhalten und zu stärken, ist Anerkenntnis und Ansporn zugleich. Dabei hat das Gewinnen von Ehrenamtlichen hohe Priorität für ein modernes Betreuungswesen.
Zur Stärkung der Arbeit von Berufs- und Vereinsbetreuern hat die CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen damals u.a. eine Bundesratsinitiative gefordert, die die Anpassung der bundesgesetzlich geregelten pauschalen Vergütung für Berufs- und Vereinsbetreuer zum Gegenstand hat.
Trotz des langen Beratungsverfahrens ist es - dem Widerstand der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN geschuldet - nicht gelungen, das Betreuungswesen in unserem Bundesland fraktionsübergreifend für die Zukunft aufzustellen.
Mit Datum vom 18. Januar 2017 haben sich die Fraktionen der CDU, der CSU und der SPD im Deutschen Bundestag darauf geeinigt, die Vergütung für gesetzliche Betreuer um bis zu 15 % zu erhöhen.
Die rot-grüne Landesregierung hat in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage "15% mehr Vergütung für Berufsbetreuer: Wie steht die Landesregierung zur angedachten Erhöhung der Betreuervergütung?" (Drs.-Nr. 16/14343) meiner Kollegin Ina Scharrenbach von Anfang März diesen Jahres ihre kritische Position erneut dargelegt. Die CDU-Landtagsfraktion wartet derzeit die Auswertung des in der Antwort der Landesregierung beschriebenen Beteiligungsverfahrens aller wesentlichen Akteure des Betreuungswesens ab und wird das Thema weiterhin aktiv verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Milz MdL
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