Andrea Christina Verpoorten (CDU)
Abgeordnete Nordrhein-Westfalen 2010-2012
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Andrea Christina Verpoorten
Geburtstag
17.08.1973
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwältin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Rechtsanwältin
Wohnort
Köln
Wahlkreis
Köln I über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
31,8%
Landeslistenplatz
52
weitere Profile
(...) Haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Kritik an den Planungen zur Einführung einer Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen ist nachvollziehbar. Die CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen hat sich von Beginn an für eine bürgerfreundliche Regelung eingesetzt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
11.01.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Verpoorten,

in einer Landtagssitzung vor mehreren Wochen drohten Sie dem Abgeordneten der Linkspartei Sagel an, ihn wegen seiner Vorwürfe an die CDU, sie habe die Vergangenheit in der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht aufgearbeitet, juristisch zu belangen. Hierzu würde ich gerne wissen:

Welche Schritte haben Sie in dieser Sache eingeleitet und wie lauten die Vorwürfe an Herrn Sagel?

Mit freundlichem Gruß und bestem Dank

Antwort von Andrea Christina Verpoorten
bisher keineEmpfehlungen
09.11.2011
Andrea Christina Verpoorten
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Frage möchte ich Ihnen herzlich danken. Leider habe ich Ihr Anliegen aufgrund technischer Probleme nicht eher bearbeiten können. Ich würde mich jedoch freuen, wenn wir Ihre Frage in einem persönlichen Gespräch im Rahmen meiner Bürgersprechstunde am 6. Dezember 2011 (16.30 Uhr – 18.30 Uhr) in meinem Kölner Bürgerbüro (Hauptstr. 71-73, Sommershof, 50996 Köln-Rodenkirchen) erörtern können. Für eine kurze Bestätigung unter der Telefonnummer 0211-884-2065 wäre ich Ihnen verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Verpoorten
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Frage zum Thema Soziales
21.10.2011
Von:
-

Sehr geehrte Frau Verpoorten,

vielleicht haben Sie Kenntnis von der zumindest seltsamen Vorgehensweise des Ordnungsamtes Köln im Falle der Genehmigung für Maronenverkaufsstände auf öffentlichem Straßenland?

Seit 38 Jahren erhielten wir jedes Jahr auf Antrag die Genehmigung von Oktober bis März einen Maronenstand zu betreiben. Nun wurde ein LOSVERFAHREN eingeführt und mit Losen in Überraschungseiern vollzogen. (Kölner Express und Kölner Stadtanzeiger berichteten)

Es gibt drei Standplätze zu vergeben: Schildergasse, Wallraffplatz und Obernmarspforte.

Alle Ständler die hier Jahrzehnte Ihre Ware anboten erhielten keine Genehmigung mehr. AMT: Wir mussten per Los entscheiden, weil es viele Anträge gab!!!! Hierbei ist zu beachten, niemand prüfte ob ein Antragsteller mehrere Anträge stellte. Durch Freunde, Verwandte o.Ä. Tatsächlich wissen wir nun das dem so ist. Einer der Antragsteller hat nun zwei der Standplätze ergattern können!

Die abgelehnten Ständler stehen nun vor einer Existenz bedrohenden Tatsache bzw. der Existenzzerstörung.

Wir kennen uns in der Juristerei nicht aus.
Um ein Gericht anzurufen fehlen uns darüber hinaus die Finanzen.

Wir glauben aber das es hier ein sogenanntes Gewohnheitsrecht geben sollte?

Es wäre nett wenn Sie uns Möglichkeiten zeigen könnten diese ungerechte Amtsprozedur zu unterbinden. Zumindest für die Zukunft, denn die Maronensaison läuft bereits.

Netten Gruß
Fam.
Antwort von Andrea Christina Verpoorten
bisher keineEmpfehlungen
09.11.2011
Andrea Christina Verpoorten
Sehr geehrte Familie ,

vielen Dank für Ihr Vertrauen in der von Ihnen vorgetragenen Frage. Gern werde ich mich mit Ihnen zusammensetzen, um die beschriebene Problemlage zu besprechen. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Bürgersprechstunde am 6. Dezember 2011 (16.30 Uhr – 18.30 Uhr) in meinem Kölner Bürgerbüro (Hauptstr. 71-73, Sommershof, 50996 Köln-Rodenkirchen) besuchen könnten. Für eine kurze Bestätigung unter der Telefonnummer 0211-884-2065 wäre ich Ihnen verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Verpoorten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Abgeordnete Verpoorten,

in Kürze werden Sie über die Umwandlung der bisherigen Rundfunkgebühr pro Gerät in einen Beitrag pro Haushalt abstimmen.

Diese Tage hat der Verfassungsrechtler Ingo von Münch die neue Haushaltsgebühr als verfassungswidrig bezeichnet.

"Es wäre eine Sternstunde des Parlamentarismus, wenn wenigstens eines unserer Landesparlamente den Mut besäße, dem Fünfzehnten Rundfunkänderungsstaatsvertrag nicht zuzustimmen und damit dessen Inkrafttreten zu verhindern", erklärte von Münch.

Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Das stellt laut von Münch einen unverständlichen "Eingriff in die Freiheitssphäre des Bürgers" dar. Der Rundfunkbeitrag zwinge aber alle, Hörfunk und Fernsehen zu finanzieren. "Hierin liegt ein verfassungsrechtlich unzulässiger Eingriff in das recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit, das vom Bundesverfassungsgericht als allgemeine Handlungsfreiheit verstanden wird".

Das immer wieder angeführte Gutachten von Prof. Dr. Kirchhof ist
im Auftrag der ARD, des ZDF und D Radio erstellt worden, um den e i g e n e n Erhalt halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.

Wieso bevormundet man die eigenen Bürger und redet denen das angebliche Angewiesensein und die Begünstigung genau durch den ö.-r. Rundfunk, nicht aber durch die freie Presse und das Internet?

Werden Sie als Vertreter der Rundfunkanstalten oder der Bürger stimmen?

Schöne Grüße

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
13.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Verpoorten,

seit einigen Wochen geistern zwei stark umstrittenes Thema durch den Raum - es handelt sich zum einen um ACTA ("Anti-Counterfeiting Trade Agreement") sowie das vom Koalitionsausschuss beschlossene Leistungsschutzrecht (LSR) für Verlage. Da diese Themen für mich unter den Bereich Medienpolitik fallen, wende ich mich an Sie als medienpolitische Sprecherin der CDU Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

ACTA:
ACTA zementiert meiner Ansicht nach das veraltete Urheberrecht: Das Abkommen soll eine Grundsatzentscheidung treffen, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasanten Umbrüche der modernen digitalen Welt werden ignoriert.

LSR:
Meines Erachtens ist der derzeitige Stand fair für alle Beteiligten. Wer das als Verlag oder Anbieter von Nachrichten nicht fair findet, kann schon jetzt Suchmaschinen von seinen Internetseiten mit einfachsten Mitteln ausschließen. Ordnungspolitisch kann ich den Schritt in keinster Weise nachvollziehen.

Ich möchte nun wissen was:

1. Sie selbst von ACTA und dem LSR halten.
2. Speziell bei ACTA ob es zu einer Überwachung sämtlicher Internetnutzer durch die Provider kommen wird, was mit einem Verstoß gegen das Kommunkationsgesetz / das Postgeheimnis, welches im Artikel 10 des Grundgesetzes geregelt ist, gleichzusetzen wäre.
3. wie sich die CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag zu den beiden Themen positioniert.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Umwelt
16.04.2012
Von:
-

Sehr geehrte Frau Verpoorten,

wie steht ihre Partei zu Thema "Prüfung privater Abwasserleitungen"?

Da ich als Hausbesitzer von der geplanten Prüfung direkt betroffen bin, ist die Position ihrer Partei für meine Wahlentscheidung von größter Wichtigkeit. Sollten ihre Partei weiter an der unsinnigen Prüfung festhalten, werde ich meine Stimme diesmal nicht ihrer Partei geben.

Mit freundlichen Grüßen

-
Antwort von Andrea Christina Verpoorten
bisher keineEmpfehlungen
10.05.2012
Andrea Christina Verpoorten
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Kritik an den Planungen zur Einführung einer Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen ist nachvollziehbar. Die CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen hat sich von Beginn an für eine bürgerfreundliche Regelung eingesetzt. CDU und FDP haben bereits Ende letzten Jahres einen entsprechenden, gemeinsamen Gesetzentwurf eingebracht. Zwischenzeitlich folgte auf diesen Entwurf auch ein Gesetzentwurf von SPD und Grünen. Die Beratungen im Landtag zu Beginn dieses Jahres haben verdeutlicht, dass noch nicht alle fachbezogenen Fragen beantworten werden konnten. Aus unserer Sicht ist es besonders beachtlich, dass kein stichhaltiger, wissenschaftlicher Beweis vorliegt, warum eine Prüfung privater Abwasserkanäle landesweit erforderlich ist, um eine Belastung des Grundwassers zu verhindern. Aufgrund der Auflösung des Landtags wird das Parlament nach der Wahl in neuer Zusammensetzung über den Umgang mit den Gesetzentwürfen entscheiden. Meine Fraktion wird sich weiterhin für eine bürgerfreundliche Lösung einsetzen.



Mit freundlichen Grüßen

Andrea Verpoorten
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