Änderung des Stammzellgesetzes
Mit 346 Ja-Stimmen hat der Bundestag der umstrittenen Änderung des Stammzellgesetzes zugestimmt. Die große Mehrheit der SPD- und FDP-Parlamentarier stimmte dafür, die Union sowie die Linksfraktion votierten mehrheitlich knapp, die Grünen fast geschlossen dagegen.
Hintergrundinformationen
Das Abstimmungsverhalten Ihrer Wahlkreisabgeordneten erfahren Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl.
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In der rechten Spalte können Sie sich schnell einen Überblick über das Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten verschaffen, indem Sie auf die entsprechenden Links wie "zugestimmt", "dagegen gestimmt", etc. klicken.
Abstimmungsverhalten: DIE LINKE
Hüseyin Aydin
Hüseyin Aydin
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Dietmar Bartsch
Dr. Dietmar Bartsch
DIE LINKE
Schwerin - Ludwigslust
Stimmverhalten: zugestimmt
Karin Binder
Karin Binder
DIE LINKE
Karlsruhe-Stadt
Stimmverhalten: zugestimmt
Lothar Bisky
Lothar Bisky
DIE LINKE
Frankfurt (Oder) - Oder-Spree
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Heidrun Bluhm
Heidrun Bluhm
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Eva Bulling-Schröter
Eva Bulling-Schröter
DIE LINKE
Ingolstadt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Martina Bunge
Dr. Martina Bunge
DIE LINKE
Wismar - Nordwestmecklenburg - Parchim
Stimmverhalten: zugestimmt
Roland Claus
Roland Claus
DIE LINKE
Burgenland
Stimmverhalten: zugestimmt
Sevim Dagdelen
Sevim Dagdelen
DIE LINKE
Krefeld II - Wesel II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Diether Dehm
Dr. Diether Dehm
DIE LINKE
Stadt Hannover II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Werner Dreibus
Werner Dreibus
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Dagmar Enkelmann
Dr. Dagmar Enkelmann
DIE LINKE
Märkisch-Oderland - Barnim II
Stimmverhalten: zugestimmt
Klaus Ernst
Klaus Ernst
DIE LINKE
Schweinfurt
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Wolfgang Gehrcke-Reymann
Wolfgang Gehrcke-Reymann
DIE LINKE
Frankfurt am Main II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Diana Golze
Diana Golze
DIE LINKE
Brandenburg a. d.Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Gregor Gysi
Dr. Gregor Gysi
DIE LINKE
Berlin-Treptow-Köpenick
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Heike Hänsel
Heike Hänsel
DIE LINKE
Tübingen
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Lutz Eberhard Heilmann
Lutz Eberhard Heilmann
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Hans-Kurt Hill
Hans-Kurt Hill
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Nele Hirsch
Nele Hirsch
DIE LINKE
Gotha - Ilm-Kreis
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Inge Höger
Inge Höger
DIE LINKE
Herford - Minden Lübbecke II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Barbara Höll
Dr. Barbara Höll
DIE LINKE
Leipzig I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Ulla Jelpke
Ulla Jelpke
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Lukrezia Jochimsen
Dr. Lukrezia Jochimsen
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Prof. Dr. Hakki Keskin
Prof. Dr. Hakki Keskin
DIE LINKE
Berlin-Tempelhof-Schöneberg
Stimmverhalten: zugestimmt
Katja Kipping
Katja Kipping
DIE LINKE
Dresden I
Stimmverhalten: enthalten
Monika Knoche
Monika Knoche
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Jan Korte
Jan Korte
DIE LINKE
Bernburg - Bitterfeld - Saalkreis
Stimmverhalten: zugestimmt
Katrin Kunert
Katrin Kunert
DIE LINKE
Altmark
Stimmverhalten: zugestimmt
Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine
DIE LINKE
Saarbrücken
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Michael Leutert
Michael Leutert
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Ulla Lötzer
Ulla Lötzer
DIE LINKE
Leverkusen - Köln IV
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Gesine Lötzsch
Dr. Gesine Lötzsch
DIE LINKE
Berlin-Lichtenberg-Hohenschönhausen
Stimmverhalten: zugestimmt
Ulrich Maurer
Ulrich Maurer
DIE LINKE
Stuttgart II
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dorothée Menzner
Dorothée Menzner
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kornelia Möller
Kornelia Möller
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Kersten Naumann
Kersten Naumann
DIE LINKE
Kyffhäuserkreis - Sömmerda - Weimarer Land I
Stimmverhalten: zugestimmt
Wolfgang Neskovic
Wolfgang Neskovic
DIE LINKE
Cottbus - Spree-Neiße
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Prof. Dr. Norman Paech
Prof. Dr. Norman Paech
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Petra Pau
Petra Pau
DIE LINKE
Berlin-Marzahn-Hellersdorf
Stimmverhalten: zugestimmt
Bodo Ramelow
Bodo Ramelow
DIE LINKE
Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis
Stimmverhalten: zugestimmt
Elke Reinke
Elke Reinke
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Paul Schäfer
Paul Schäfer
DIE LINKE
Düren
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Volker Schneider
Volker Schneider
DIE LINKE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Prof. Dr. Herbert Schui
Prof. Dr. Herbert Schui
DIE LINKE
Soltau-Fallingbostel - Winsen L.
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Ilja Seifert
Dr. Ilja Seifert
DIE LINKE
Löbau-Zittau - Görlitz - Niesky
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Dr. Petra Sitte
Dr. Petra Sitte
DIE LINKE
Halle
Stimmverhalten: zugestimmt
Frank Spieth
Frank Spieth
DIE LINKE
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Kirsten Tackmann
Dr. Kirsten Tackmann
DIE LINKE
Prignitz - Ostprignitz - Ruppin - Havelland I
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Axel Troost
Dr. Axel Troost
DIE LINKE
Bremen I
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Alexander Ulrich
Alexander Ulrich
DIE LINKE
Kaiserslautern
Stimmverhalten: zugestimmt
Jörn Wunderlich
Jörn Wunderlich
DIE LINKE
Chemnitzer Land - Stollberg
Stimmverhalten: dagegen gestimmt
Sabine Zimmermann
Sabine Zimmermann
DIE LINKE
Zwickauer Land - Zwickau
Stimmverhalten: enthalten
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #5
Meiner Meinung überwiegen die Chancen, die diese Forschung für uns und unsere Nachkommen bedeuten kann, die eventuellen ethischen Bedenken. Wir greifen ständig in die Natur ein, z. B. bei der Krebsbekämpfung oder beim Schwangerschaftsabbruch. Warum ist es zu früh? Wann soll den der richtige Zeitpunkt kommen? Es gibt Menschen die krank sind und deren einzige Chance auf Gesundheit aus dieser Forschung entstehen könnte. Ist es ethisch oder humanistisch diesen Menschen dies zu verweigern?
von: martin thomalla
am: 11.11.2008 02:25
Kommentar #4
Sehr geehrter Herr Dr. Gysi,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich verstehe sie so, daß "moralisch-ethische Bedenken" oder nicht sich offensichtlich in konstantem Abstimmungsverhalten niederschlagen müssen. Ich begrüße Ihre Absichten hinsichtlich der Freiheit der Frau zum Schwangerschaftsabbruch.
Die moralisch-ethischen Bedenken beziehen sich auf das schützenswerte individuelle ungeborene Leben. Meine Intention war jedoch eine andere. Mit Blick auf die negativen Elemente von Forschung in der Vergangenheit und Gegenwart (siehe mein aktueller Kommentar) und mit Blick auf einen natürlichen Respekt vor der Vielfalt des Lebens, der mir innewohnt, entstanden gerade meine Bedenken. Ich wundere mich etwas, daß dies m.W. kaum Gegenstand der Diskussionen ist?!

Mit freundlichen Grüßen
Petra Merkel
von: Petra Merkel
am: 26.05.2008 20:47
Kommentar #3
Ihre Bemerkung, Herr Professor, ist enttäuschend populistisch, ignorant und abfällig gegenüber religiös motivierten Bedenken und menschlichen Ängsten.
Nun zu meinen Intentionen und den Fakten:
Wie funktioniert der Wissenschaftsbetrieb? Wie jede Organisation mit eben auch negativen Elementen wie:
  • Forschungsklau (Otto Hahn/Lise Meitner)
  • Datenfälschung (elektromagnetische Strahlung von Handy's)
  • ökonomischer und statusbedingter Ergebnisdruck mit der Folge ungenügender Evaluation (zugelassene Medikamente müssen wieder vom Markt genommen werden)
  • Neid, Missgunst, Lobbyismus etc. (nicht das Beste siegt, sondern das am Besten verkaufte)
  • verschleierte Zweckbestimmung von Auftragsforschung (ganz beliebt beim Militär, und tatsächlich ist mir mal einer begegnet, der sich daraufhin aus dieser Forschung zurückgezogen hat)
  • mangelnde Offenheit oder Ignoranz gegenüber anderen Ideen oder anderen Disziplinen aus Angst vor Verlust von Status und Anerkennung (hier mal ein positives Bsp. das Matheum) und daraus folgend auch mangelnde Selbstreflektion und Selbstkritik
  • und letztlich der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit

Was bedeutet also die gewünschte Forschungsfreiheit? Der Wunsch nach Abschaffung von Kontrolle und Regeln für Forschende? Das ist nicht akzeptabel auf Gebieten die derart wesentlich in das menschliche Leben eingreifen. Und die Stammzellenforschung hat auch nichts zu tun mit Impfungen oder operative Eingriffe, wo "nur" individuelle menschliche Leben betroffen sind.

Ich stehe für die Vielfalt des menschlichen Lebens und menschlicher Konzepte, denn dies ist die Basis der Arterhaltungskompetenz des Menschen.

Meine Bedenken sind daher humanistisch orientiert mit einem Schuss fundiertem MIsstrauen gegenüber dem Wissenschaftsbetrieb.
von: Petra Merkel
am: 26.05.2008 20:06
Kommentar #2
Die Forschungsfreiheit und die möglichen Chancen in der Bekämpfung von Krankheiten sind m.E. höherrangig als bloß religiös motivierte Bedenken oder unbestimmte Ängste. Mich erinnert das an den Widerstand gegen Impfungen und gegen operative Eingriffe in den menschlichen Körper.
von: Prof. Dr. Walter Reese-Schäfer
am: 18.05.2008 12:16
Kommentar #1
Es ist zu früh!

Die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts war von einem Technologieglauben geprägt, der der Menschheit Glauben machte, daß sie die Natur und das Leben verstehen und beherrschen kann.
Aber in den dunkelsten WInkeln der Labore der Physiker und anderer Wissenschaftler fanden Zustände der Verwirrung statt. Das Paradoxe, was die Wissenschaftler da sahen, konnte doch nicht sein, stieß sämtliche physikalische Erkenntnisse um.
Ich verstehe den Forschungsimpuls am menschlichen Leben - aber er ist zu früh.....wenn wir noch nicht einmal unsere Umwelt verstehen.
von: Petra Merkel
am: 18.05.2008 01:57
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis