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Sehr geehrte Frau Ministerin Köhler,
Sie sollen geäußert haben, daß Sie sich gut einfühlen können in die Situation von jungen Frauen, die eine Familie zu gründen in Erwägung ziehen.
Ich habe da als Psychiater fachliche Bedenken, inwieweit Ihnen das - über Ihren einmaligen und ganz konkreten Selbsterfahrungsbereich hinaus - zuverlässig gelingen kann.
Meinen sie nicht auch, daß es zu viele Einzelschicksale gibt, als daß sich ein Mensch in anderer Lebenslagen gut einfühlen und darauf aufbauend auch noch vernünftige Familien- Politik für eine Partei machen kann?
Wozu brauchen wir eigentlich ein Familienministerium?
Sollte nicht "Familienpolitik" beschränkt sein auf die Politik jeder einzelnen Familie?
Kollidiert PARTEIPOLITISCHE Familienpolitik nicht automatish bzw. GRUNDSÄTZLICH mit Art 6 Abs. 1 GG?
Desweiteren möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie - wie Ihre Vorgängerin (vgl.
www.abgeordnetenwatch.de ) - gegen offensive staatlich- ministerielle Aufklärung über ABLE/WISE/OSA/Scientology sind. Welche von Frau von der Leyen erwähnte "Stellen" haben sich denn neuerdings gegen die weitere Aufklärung vermittels der doch ordentlichen Broschüre entschieden, die auch für Nichtnutzer des Internet zur Verfügung stand?
Interessieren Sie sich für gravierende Probleme mit dem Datenschutz (bei Gerichten und Jugendämtern) in Sorgerechtsstreitigkeiten? Diese sind nicht nur für Bayern zu beklagen, sondern z.B. auch für Thüringen. Wäre es Ihnen als neue Bundesministerin möglich, diesbezüglich die Urheberschaft und die Letztverantwortlichkeit eines Dokumentes zu ermitteln, das sich im Internet findet (
www.ljrt-online.de ).
Mir antwortet nämlich seit Wochen keiner.
Mit freundlichen Grüßen
W.

Gruppe Justizkontrolle Bayern/ Scientologyabwehr Deutschland