(Christian) Jason Peper (PIRATEN)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
(Christian) Jason Peper
Jahrgang
1982
Berufliche Qualifikation
Dipl. Informatiker
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Hildesheim
Wahlkreis
Sarstedt / Bad Salzdetfurth
Ergebnis
2,0%
Landeslistenplatz
4
(...) Wir wollen grundsätzlich eine möglichst große Bürgernähe herstellen und experimentieren da auch mit neuen Formen, neben Abgeordnetenwatch z.B. mit Sprechstunden per Telefonkonferenz oder Chat und direkte Formen der Bürgerbeteiligung wie z.B. Bürgerhaushalte und die Möglichkeit mit geringer Hürde Anträge an den Landtag zu stellen bzw. an unsere Fraktion so lange es noch nicht direkt beim Landtag geht. (...)
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
05.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Peper, Sie sind der erste -der Reihenfolge nach- der Listenkandidaten der Piratenpartei aus Niedersachsen, die sich im Portal von Abgeordnetenwatch der Öffentlichkeit stellen? Was ist mit ihrem Spitzenkandidaten? Was ist mit Transparenz? Ist das ein erneuter Versuch von Herrn Ramaswamy unliebsamen Fragen aus dem Weg zu gehen oder wurde hier nur wieder ein wichtiges Instrument Bürgernähe zu schaffen verschlafen? Über Herrn Ramaswamy hört man ja so einiges an mangelnder Transparenz, aber auch die positiv besetzten Frau Nocun und Herr Koch fehlen.
Wo kann man als unentschiedener Wähler der Piratenpartei Fragen stellen? Wie sehen die Konzepte der PP aus gelebte Bürgernähe herzustellen? ... und sagen Sie jetzt bitte nicht Infotisch.

Verzeihen Sie den vielleicht schon etwas genervten Ton, ich würde die PP gerne wählen, allein überzeugen müssen Sie noch, dass Sie Politik besser können und machen als Merkel und es mit der Vermeidung von Themen im Wahlkampf ihr nicht jetzt schon nachtun. Dankeschön.
Antwort von (Christian) Jason Peper
2Empfehlungen
06.12.2012
(Christian) Jason Peper
Sehr geehrter Herr ,

uns ist dieses Problem bekannt und wir stehen deswegen mit Abgeordnetenwatch in Kontakt. Ursache ist das nur Direktkandidaten ein Profil von Abgeordnetenwatch bekommen haben, Listenkandidaten sind bisher nicht vorgesehen gewesen, obwohl sie sich gerne hier den Fragen stellen würden. Ich bin auf unserer Landesliste der Reihenfolge nach der erste Direktkandidat.

Es gibt bereits Signale dass mindestens die ersten beiden Listenkandidaten - Herr Ramaswamy und Frau Nocun - nun auch ein Profil bekommen sollen.

Ihr Nachfrage ist berechtigt und sie brauchen dafür nicht um Verzeihung bitten, wir freuen uns über Nachfragen - auch wenn sie kritisch sind.

Wir wollen grundsätzlich eine möglichst große Bürgernähe herstellen und experimentieren da auch mit neuen Formen, neben Abgeordnetenwatch z.B. mit Sprechstunden per Telefonkonferenz oder Chat und direkte Formen der Bürgerbeteiligung wie z.B. Bürgerhaushalte und die Möglichkeit mit geringer Hürde Anträge an den Landtag zu stellen bzw. an unsere Fraktion so lange es noch nicht direkt beim Landtag geht.

Wir freuen uns auch über weitere Anregungen um Bürgernähe weiter verbessern zu können.

mfg,
(Christian) Jason Peper
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
15.12.2012
Von:

Moin Herr Peper,

In Deutschland gilt der Meisterzwang. Es gibt gesetzliche Regelungen, die meisterfreies Handwerk erlauben, so d Reisegewerbe, d Kunst, oder d "unerhebliche handwerkliche Nebenbetrieb". Schon bei der Anmeldung gibt es dabei oft Probleme mit Ämtern. Regelmäßig folgt aber anschließend Behördenterror: Kunden werden mit amtlichen Anhörungsbögen angegangen, Bußgeldverfahren gg d Unternehmen eingeleitet, Betriebsuntersagungen ausgesprochen und gar Hausdurchsuchungen durchgeführt!

Schwarzgelb hat in Niedersachsen 2005 und 2011 je eine Bundesratsinitiative gestartet, die meisterfreien Betrieben künftig Werbung verbieten soll, Telefonstammdaten per automatisiertem Abfragesystem jedem Ordnungsamtsmitarbeiter freigeben soll und den Richtervorbehalt bei Hausdurchsuchungen in diesen Fällen von Ordnungswidrigkeiten abschaffen soll. (BR Drucksache 356/11). So bekommt jeder Ordnungsamtsmitarbeiter mehr Befugnisse, als die Polizei (verdachtsunabhängige Durchsuchungen bei Unternehmen und Kunden).

Eigentlich gilt der Meisterzwang. Es gibt aber Alternativen für einheimische Handwerker, sich auch meisterfrei selbständig zu machen. Wer den Weg geht erfährt regelmäßig Behördenärger. Gleichzeitig dürfen Betriebe aus allen 26 EU Staaten hier problemlos meisterfrei tätig werden. Gegenwärtige Regierungen möchten die Erschwernisse für hiesige Betriebe ohne Meistertitel erschweren, und dazu sogar Grundrechte angreifen.

Wie stehen die Piraten in Niedersachsen:

Zum Meisterzwang im Handwerk?
Dazu, dass "unerlaubte Handwerksausübung" im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz gelistet ist?
Dass ein Werbeverbot für angemeldete (Steuern und Sozialabgaben leistende) Handwerksunternehmen ergehen soll
Telefonstammdaten der genannten Betriebe jedem Rathausmitarbeiter frei zugänglich werden sollen
Der Richterbeschluss bei Hausdurchsuchungen fallen soll?

Das Ganze kommt als "Bekämpfung von Schwarzarbeit" daher, dient aber in Wahrheit dem Konkurrenzschutz der eingetragenen Meisterbetriebe.
Antwort von (Christian) Jason Peper
1Empfehlung
17.12.2012
(Christian) Jason Peper
Moin Herr ,

Wir haben zu dem Thema noch keinen Punkt in unserem Programm. Der Meisterzwang steht aber im Kontrast zu unserer freiheitlichen Grundüberzeugung. Ich denke daher dass er in dieser Form abzuschaffen ist. Auch die von ihnen beschriebenen Drangsalierungen finde ich nicht zu rechtfertigen. Eine Ungleichbehandlung von Meisterbetrieben zu meisterfreien Betrieben sollte es nicht geben. Da ich mich selber mit dem Thema aber noch nicht auskenne, kann ich ihnen gerade keine weiteren Details geben. Ich kann ihnen aber sagen dass bei uns an dem Thema gearbeitet wird und Anträge zur Abschaffung des Meisterzwangs in Vorbereitung sind. Die Piratenpartei Bayern hat bereits ein Positionspapier dazu beschlossen[1]. Generell setzen wir uns gegen Überwachungsmaßnahmen und den Abbau von Bürgerrechten ein - dazu gehört auch der Wegfall des Richtervorbehalts.
[1] wiki.piratenpartei.de
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
17.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Peper,

waren Sie schon einmal (oder sind sie noch, die Piratenpartei erlaubt ja Doppelmitgliedschaften) Mitglied anderen Parteien?
Wenn ja in welcher / welchen und wann sind Sie dort ausgetreten?
Antwort von (Christian) Jason Peper
1Empfehlung
18.12.2012
(Christian) Jason Peper
Sehr geehrter Herr ,

Ich war nie in einer anderen Partei als der Piratenpartei. Ich bin während meines Studiums hochschulpolitisches aktiv gewesen aber ohne Kontakt zu Parteien

Die Doppelmitgliedschaft wäre für mich zu Zeit auch gar nicht zulässig. Zwar erlaubt es die Satzung der Piratenpartei, aber nicht das niedersächsische Wahlgesetz: Als Kandidat für den Landtag darf ich nur entweder parteilos oder ausschließlich Mitglied der mich aufstellenden Partei sein.

Mit freundlichen Grüßen,
(Christian) Jason Peper
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
09.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr

nachdem der Kölner U-Bahnbau das Stadtarchiv zum Einsturz brachte, wird heute in den Nachrichten davon berichtet, dass die U-Bahn den Dom zum Wackeln bringt: "Neue U-Bahn-Linie sorgt für Erschütterungen im Kölner Dom", in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 9.1.2013
www.derwesten.de
Aber Ärger mit dem U-Bahnbau gab es schon früher: "Dann geriet im Herbst 2004 noch ein Kirchturm durch den Tunnelbau in Schieflage."
in: Süddeutsche Zeitung 17. Mai 2010 21:30 Hintergrund: Kölner U-Bahn-Bau Viel Ärger, viele Schäden
www.sueddeutsche.de

Im großen und Ganzen war der U-Bahn-Bau in Hannover bislang von weniger großen Katastrophen begleitet. Auch wenn es hin und wieder schon zu Wassereinbrüchen in den U-Bahn-Stationen gekommen ist oder wegen Kabelbränden mit hoher Rauchentwicklung Bahnsteige evakuiert werden mussten.

Werden Sie als Landtagsabgeordneter das sinnlose Verprassen von Steuergeldern für überflüssige Prestigeprojekte, von denen einseitig der MIV, der Motorisierte Individualverkehr profitiert vorantreiben? Und wie würde das zusammenpassen zur Forderung der Piraten nach einem kostenlosen ÖPNV, für den die Piratenpartei mit Aktionen in Hannover im Rahmen des Landtagswahlkampfes auf sich aufmerksam macht?

Ich wende mich an Sie, weil Sie nach meinem Wissen der Landeslistenkandidat auf den vorderen Plätzen sind, der am nähesten an Hannover dran wohnt und deshalb vermutlich ein wenig mit den Verhältnissen vor Ort vertraut ist. Und weil Sie auf Grund ihres Listenplatzes bei einem Wahlerfolg der Piratenpartei vermutlich in den Landtag einziehen würden.
Antwort von (Christian) Jason Peper
bisher keineEmpfehlungen
12.01.2013
(Christian) Jason Peper
Sehr geehrter Herr ,

Obwohl ich so nah an Hannover wohne kenne ich mich leider nicht mit dem Nahverkehr in Hannover aus, besonders nicht mit den aktuell diskutierten Bauplänen.

Wir wollen den ÖPNV gerne stärken und nicht benachteiligen, das ist auch in Hannover der Fall. In Anbetracht der knappen Kassen ist es aus meiner Sicht sinnvoll günstige Lösungen zu suchen die das Angebot für die Fahrgäste verbessern. Prestigeprojekte verbieten sich dabei automatisch. ÖPNV-Maßnahmen, die vordergründig dazu dienen den Individualverkehr zu bevorteilen, stehe ich ablehnend gegenüber.

Mit freundlichen Grüßen,
(Christian) Jason Peper
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